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24. Februar 2022 von Richard Forsthofer

Krieg in der Ukraine

Krieg in der Ukraine

Kaum hat sich die Lage um die Pandemie beruhigt, drängt sich ein neues Thema in den Vordergrund.  

Nach dem gestrigen Einmarsch in die Ostukraine hat Russland mit dem Angriff auf militärisch wichtige Anlagen, nach anderen Quellen auch mit dem Einmarsch in die ganze Ukraine begonnen.  

Da Krieg immer als „Diplomatie mit anderen Mitteln“ gesehen werden muss, liegt die Ursache sicherlich in der NATO-Osterweiterung der Vergangenheit und in der Reaktion des Westens auf den Wunsch der Ukraine, der EU und der NATO beizutreten.  

Also „ein logischer Krieg“? Wie die Presse habe auch ich gehofft, dass der Krieg in Europa, gerade einmal tausend Kilometer von uns entfernt, noch in letzter Minute verhindert werden kann. Dem war nicht so.  

Zur Taktik fällt mir vieles ein. Am langen Ende war es aus Sicht der NATO ein logischer Gedanke, der vielleicht eine Eskalation verhindern könnte, Truppen an die Ostgrenze der NATO zu verlagern. Die (militärisch starke) Ukraine wurde schon jetzt (binnen Stunden) militärisch so schwer getroffen, dass sie für den zu erwartenden drei-Fronten-Krieg zu sehr geschwächt ist. Heute Mittag liegen Gesprächsangebote zur Beendigung des Konflikts vor. Mit Blick auf die Entwicklung könnten beide Seiten nur gewinnen.  

Zurückbleiben wird eine gegenüber Russland wesentlich vorsichtiger gewordene Welt. Russland braucht den Westen nicht, aber braucht der Westen Russland? Aktuell merkt man den Krieg um die Ukraine vor allem am stark gestiegenen Ölpreis. Das ist nicht gut für die Wirtschaft, auch wenn die Bedeutung fossiler Brennstoffe geringer wird. Die Entwicklung ist offen. Die Frage, ob Weizen und vieles andere noch deutlich teurer werden kann, wird in der Zukunft beantwortet. Sicher ist nur, dass an Börsen übertrieben wird, sie Unsicherheit hasst und versucht, die Zukunft vorweg zu nehmen.  

Also „Kaufen, wenn die Kanonen donnern“? Darauf ein klares „vielleicht“! Die Entwicklung ist offen und Putin war in der jüngsten Vergangenheit für Überraschungen gut. Wesentlich einfacher und logischer scheint es mir, Ruhe zu bewahren. Für Menschen, die nicht an den Finanzmärkten investiert sind, sollte die Zeit des Abwartens heute vorbei sein. Alle, die dies lesen, sollten bereits investiert sein und für die gilt jetzt „Augen auf und durch“. Die Börsen haben schon seit Beginn des „Manövers“ einen Einmarsch für möglich gehalten. Die Unsicherheit ist jetzt der “Sicherheit” des Krieges gewichen. Jetzt wirken sich an den Börsen Reaktionen des Westens aus, die zu verschiedenen Szenarien führen könnten. Von einem Atomkrieg bis zu einem schnellen Ende des Krieges ist alles dabei, weshalb es aktuell wieder die Unsicherheit ist, die die Kurse drückt.  

Die an den Börsen gehandelte Zukunft kann aber auch positiver ausfallen. Und zwar nicht nur für die direkt profitierende Öl- und Rüstungsindustrie und alles, was damit zusammenhängt. Weil jeder Krieg ein Ende hat und das viel, viel schneller kommen kann als erwartet, empfehle ich Gelassenheit.  

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